Von Äpfeln und Birnen…

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Das ansonsten recht informative “Chart of the Day” von businessinsider.com beschäftigte sich jüngst mit einem eher merkwürdigen Vergleich und stellt darin die Anzahl verkaufter Windows 7 Lizenzen den “iOS units” gegenüber, die im entsprechenden Zeitraum verkauft wurden:

Wobei mir nicht mal klar ist, was “iOS units” überhaupt sein sollen, da laut Legende Macs mitgezählt wurden, diese jedoch definitiv nicht mit iOS laufen…

Diese kleine Unschärfe mal beiseite gelassen, bleibt die Frage, was der Vergleich überhaupt soll. Die wesentliche (einzige) “Ableitung”, die getroffen wird, lautet:

For all of its mind-blowing success, sales of Apple’s computing products are still just a fraction of Microsoft’s Windows 7 licenses.

Und? Hier wird doch nicht etwa der Verkauf einer neuen Software für eine installierte Basis von über 1 Milliarde PCs mit Verkäufen von iPhones, iPads und iPod touch Geräten verglichen? Mit einer Plattform, die vor drei Jahren bei Null gestartet ist? Kann ich mir nicht vorstellen – das wäre ja so, als würde man verkaufte Liter Heizöl mit der Anzahl errichteter Windkraftanlagen vergleichen. Würde ja niemand machen. Genauso wenig, wie niemand die Frage stellen würde, warum nach 1,5 Jahren gerade mal ein Drittel der Nutzer auf die angeblich so ersehnte neue Version gewechselt ist. Zur Erinnerung: lässt man das komplett gescheiterte Vista mal ausser Acht, wurde das letzte (halbwegs) brauchbare Microsoft System – Windows XP – vor gut zehn Jahren (!) auf den Markt gebracht. Da braucht es schon schräge Vergleiche, um das als Erfolg werten zu können…

Kopfschüttel…

Das Playstation-Desaster

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Es ist ein Drama. Vor sechs Tagen wurde in die Server ‘eingebrochen’, die das Playstation-Network (PSN) hosten. Über das PSN werden Updates und Spiele-Demos verteilt, Spielstände verwaltet und Nachrichten ausgetauscht. Ausserdem beherbergt das PSN den Playstation-Store, in dem man Spiele, Musik und Filme kaufen kann. Seitdem ist das PSN offline und Sony geht davon aus, dass “in einer Woche” (!) der Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Heute meldete sich Sony mit einem Update.

Valued PlayStation Network/Qriocity Customer: We have discovered that between April 17 and April 19, 2011, certain PlayStation Network and Qriocity service user account information was compromised in connection with an illegal and unauthorized intrusion into our network.

Eine Woche nachdem die Sony-Experten den Einbruch festgestellt haben, informieren sie nun die über 75 Millionen Nutzer des PSN, dass manglaube, dass sämtliche Daten geklaut wurden:

[…] we believe that an unauthorized person has obtained the following information that you provided: name, address (city, state, zip), country, email address, birthdate, PlayStation Network/Qriocity password and login, and handle/PSN online ID. It is also possible that your profile data, including purchase history and billing address (city, state, zip), and your PlayStation Network/Qriocity password security answers […]

Nahezu niedlich ist die Umschreibung unauthorized person – klingt hier irgendwie nach Strauchdieb oder Tunichtgut, der eine Cola-Dose in die falsche Recyclingtonne geworfen hat. Es geht aber um den Verlust von Passwörtern, Online-Identitäten, Mail-Adressen, Kauf-Historien… Damit nicht genug; weiter unten kommt dann noch eine nicht unwesentliche Ergänzung:

If you have provided your credit card data through PlayStation Network or Qriocity, out of an abundance of caution we are advising you that your credit card number (excluding security code) and expiration date may have been obtained.

Das ist der Super-GAU. Einer der größten Diebstähle überhaupt – es geht um Millionen, wahrscheinlich zig Millionen Kreditkartendaten. Katastrophal ist, dass Sony erst eine Woche nach der Attacke mit dieser Information rausrückt und damit selbst zu verantworten hat, wenn diese Daten nun missbraucht werden.

Sony takes information protection very seriously and [blafasel]

Eine Aussage, die PR-mäßig natürlich nicht fehlen darf, aber angesichts der Tragweite und des inkompetenten Verhaltens von Sony nichts als blanker Hohn.

Allein die Tatsache, dass Sony schon am Tag nach dem Vorfall verkündet hat, das bisherige System komplett stillzulegen und durch ein neues zu ersetzen, spricht Bände. Offensichtlich war den Betreibern bewusst, dass das PSN nicht sicher war:

[…] strengthen our network infrastructure by re-building our system to provide you with greater protection of your personal information […]

Damit dürfte ‘leichte Fahrlässigkeit’ aus’m Spiel sein; bin gespannt, mit welchen Klagen Sony jetzt überzogen wird. Bleibt zu hoffen, dass Sony die ganze Angelegenheit genau so ernst nimmt, wie sie noch vor wenigen Wochen alles unternommen haben, um George Hotz (aka GeoHot) zur Strecke zu bringen. Da hatte der Elektronik-Gigant gerichtlich die Herausgabe der IP-Adressen von Website-Besuchern und Youtube-Nutzern erwirkt.

Eines macht der Fall zudem noch mal klar: Kundendaten sind ein sehr wertvolles Gut – Firmen ermöglichen sie ‘nur’ die Geschäfte, aber für die Kunden sind sie Teil der Existenz, die sie vertrauensvoll in fremde Hände legen. Dieses Vertrauen nicht zu enttäuschen ist sicherlich eine der obersten Aufgaben. Ob es nun der wichtige OS-Patch, das geeignete Passwort oder die nochmal geprüfte Verarbeitung von Formular-Daten ist – täglich und überall gilt es, Kundendaten zu schützen.

Cloud-Based iTunes and Wireless Device Syncing Coming ‘Soon’?

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Boy Genius Report claims to have received information from an Apple source noting that the company is finally gearing up to launch its cloud-based iTunes initiative, a program that will also included wireless syncing for devices (Via macrumors.com)

Wäre schön und überfällig; ich fürchte jedoch, dass eine solche Funktionalität so sehr in’s Innere von iPod, iPad, iPhone etc. eingreift, dass dies eine neue Version von iOS erfordert. Da iOS 4 gerade mal drei Wochen jung ist, halte ich es für unwahrscheinlich, dass so kurzfristig ein weiteres Update kommt; schon gar keines, das solch grundlegende Änderungen mit sich bringt.

Damit bleibt realistisch nur der Herbst, wenn mit Version iOS 4.1 die Betriebssysteme von iPhone und iPad zusammengeführt werden. Das würde dann auch einen Versionssprung in der ersten Nachkommastelle rechtfertigen, da der Anspruch an ein .x Release schon auf zusätzliche Features hinweist, als die reine Funktionsangleichung zwischen iPhone und iPad – zumal sich beim iPhone ja sonst gar nichts entscheidendes ändern würde, weil es ja bereits auf iOS 4 ist…

Let’s see.

Drucker mit Mail-Adresse

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Die erste gute Idee aus dem Hause HP seit Jahren:

H.P.’s engineers hit on the e-mail address as an easy, familiar way for people to send print jobs to the Web-ready printers. You can, for example, take a photo with a phone, e-mail it to your printer’s address and have the printout waiting for you at home. Or, you can share the printer’s e-mail address with family and friends. This means that someone can buy Grandma a Web-ready printer and have it pump out photos of the grandchildren without Grandma having to do much of anything.

Eine sinnvolle Lösung für die ganzen Geräte ohne Druckertreiber, wie iPhones, Blackberry, iPads etc. Auch für so manchen Worklflow hilfreich, wenn man unterwegs ein Dokument bekommt oder erstellt und man es aus der Ferne auf den Drucker schicken kann; guter GTD-Ansatz.

Bleibt abzuwarten, wie die genaue Umsetzung aussehen wird:

  • wie kann man mehrere Kopien drucken?
  • kann man Layout-Einstellungen vornehmen? (bspw. “Zwei-Seiten-auf-einem-Blatt” etc.)
  • welche Dokumente kann der Drucker verarbeiten? PDF wird das mindeste sein. Bei den Office-Formaten kommt es dann schon auf eine originalgetreue Interpretation an, sonst kommen Schriftarten und Farben durcheinander.

Die Gefahr besteht, dass HP eine gute Idee wieder durch eine dumme Umsetzung kaputt macht. Nimmt man folgendes wörtlich…

The new printers — which build on a limited experiment last year — will range in price from $99 to about $400. Every one will come with what H.P. executives billed as a breakthrough feature — its very own e-mail address.

… dann wird der Drucker vom Werk ab mit einer Mail-Adresse ausgestattet. Das hätte zur Folge, dass HP – und nicht der Nutzer – über die Adresse bestimmt und – schlimmer – die Adresse HP gehört bzw. alles über deren Mailserver läuft. Das würde dann bedeuten, dass jedes Dokument, was man Drucken möchte, bei HP landet und dort gespeichert wird. Sicherlich nicht das, was man möchte.

(Via: NYTimes.com)

Apple’s definition of “a bit over break even”

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During the Q1/2010 earnings call Apple CFO Peter Oppenheimer stated a somewhat surprising remark about the economic performance of the App Store:

Regarding the App Store and iTunes stores, we are running those a bit over break even, and that hasn’t changed.

(Source: AppleInsider)

Last night – during his WWDC 2010 keynote – Steve Jobs revealed that Apple has paid out over $1 bilion to app developers. As we know, Apple maintains 30% of app sales and pays 70% to the developers; hence we can assume, that Apple made at least $428 million from those sales since the introduction of the App Store back in 2008.

Even if there are hords of people working in the App Store area to review the apps, some hundred million dollars earning per year should be far enough to run the business well over break-even; it’s a relevant contributor to the overall earnings of Apple. Probably they include all the marketing cost for apps in their calculation to downplay this fizzy source of income. Not to mention the $99 they get from each developer as the Developer Program fee…

Der Spiegel versucht zu erklären, wie man auf einen neuen Rechner umzieht…

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Die “Tips & Tricks” füllen schon zwei Seiten und am Ende steht die Erkenntnis, dass es eigentlich nicht wirklich geht. Programme müssen neu installiert, die benutzerdefinierten Einstellungen mühevoll gemerkt und nachgetragen werden. Und wer hat es schon mal geschafft, dass hinterher auch alle Mails da sind, wo sie hingehören?

Beim Mac geht das übrigens so: * alten und neuen Rechner per Firewire, Netzwerk oder WLAN verbinden * auf beiden Rechnern den “Migrationsassistenten” starten * je nach Datenmenge 1-2 Stunden warten * fertig

Alles ist da: Mailaccounts, Bildchirmschoner-Einstellungen, Drucker, Programme (inkl. Registrierungsinfos und Einstellungen!), Passwörter, Lesezeichen, Dokumente etc.

So muss das sein.

iConji. Complicating the world.

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iConji is a new, fun way to communicate with friends just across town … and around the world!

iConji enables two people of the same or completely different languages to communicate directly—without translation—using an iPhone, iPod touch, iPad, Facebook, and Web browser.

iConji uses pictographs with translated definitions built-in to form messages. The iConji Messenger v1.0 has support for Chinese, English, French, German, Hindi, Italian, Japanese, and Spanish.

Link: iConji. Connecting the world.

Was für ein Scheiss. Mittlerweile übersetzen Telefone automatisch von einer in die andere Sprache während man spricht – da wollen die, dass wir zig blöde Symbole lernen…

Apropos Symbole…hier mein Lieblingspiktogramm:

Versteht jeder.

Wettrennen

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Super. Apple sagt, sie hätten das Macbook an “UPS Irland” übergeben und es wird am Freitag geliefert. Laut UPS-Tracking haben sie das Teil in Shanghai entgegen genommen und sind immerhin der Meinung, dass sie es bis Montag liefern. Bin gespannt…